Institut für Wohnforschung · Landshut
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Institut für Wohnforschung

Habitat: ein offener digitaler Unterbau

Wir entwickeln und gestalten die Architektur einer quelloffenen Plattform für häusliche Unterstützung und Forschung. Ihre Umsetzung ist als Habitat vorgesehen.

Drei Aufgaben, nachvollziehbar verbunden

Alltag unterstützen

Eine lokale Interaktionsschicht soll Smart-Home- und Assistenzfunktionen verbinden. Der Plattformbeitrag beschreibt Home Assistant als mögliche Grundlage.

Daten einordnen

Eine getrennte Interoperabilitäts- und Governance-Schicht soll Geräte- und Kontextdaten in geeignete HL7-FHIR-Ressourcen überführen. Eine technische Beobachtung wird dadurch nicht automatisch zu einem klinischen Befund.

Forschung begleiten

Sitzungen, Metadaten, Einwilligungsbezug und pseudonymisierte Exporte sollen konfigurierbare Living-Lab-Untersuchungen ermöglichen. Operative Hausautomation und sensible Forschungsdaten benötigen getrennte Zuständigkeiten.

Evidenzbezogene, anbieterneutrale Pakete

Geplant sind Pakete, die bei einer Unterstützungsfrage ansetzen: etwa einem nächtlichen Weg durch die Wohnung. Zweck, zugrunde liegende Literatur, benötigte Gerätefunktionen, Daten und Prüfbedingungen sollen beschrieben werden, bevor ein bestimmtes Produkt ausgewählt wird.

Lokale Verarbeitung, sparsame Erfassung und überprüfbare Freigaben sind Gestaltungsziele. Die Wirksamkeit eines Pakets muss für seinen jeweiligen Einsatz geprüft werden; sie folgt nicht allein aus der Auswahl eines Sensors oder Datenstandards.

Zusammenarbeit

Gesucht ist Austausch zu offenen Schnittstellen, verständlichen Studienabläufen, Datenschutz, barrierearmer Bedienung und der Validierung einzelner Pakete. Quelloffenheit ist die Entwicklungsabsicht; Veröffentlichungen müssen jeweils eine ausdrückliche Lizenz tragen.

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