Institut für Wohnforschung · Landshut
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Institut für Wohnforschung

Versorgung und Übergänge modellieren

Computergestützte Modelle helfen, Annahmen über Unterstützungsbedarf, Beteiligung und Handlungsoptionen sichtbar und überprüfbar zu machen.

Die Sorgebeziehung als Ausgangspunkt

Ein Übergang von der Klinik nach Hause betrifft mindestens die unterstützte Person und eine weitere beteiligte Person. Fähigkeiten, verfügbare Hilfe und Bereitschaft können sich unterschiedlich entwickeln. Deshalb betrachten wir mehrere Perspektiven und ihre zeitlichen Verläufe gemeinsam.

Zustände sind nicht unmittelbar beobachtbar

Belastung, Zuversicht oder Bereitschaft lassen sich nicht aus einzelnen Klicks oder Nutzungsereignissen ablesen. Probabilistische Zustandsmodelle können Beobachtungen mit ausdrücklichen Unsicherheiten verbinden. In der Entwicklung interessieren uns insbesondere Szenarien mit unvollständiger Information und wiederholten Entscheidungen, etwa als partiell beobachtbare Markov-Entscheidungsprozesse (POMDP).

Ein bearbeitbares Szenario

  1. Vor der Entlassung: Tätigkeiten, Unterstützungsbedarf und Sichtweisen beider Beteiligter beschreiben.
  2. Im Übergang: Unterstützungsoptionen wie Training, technische Anpassung oder zusätzliche Hilfe vergleichen.
  3. Zu Hause: Rückmeldungen und beobachtbare Ereignisse nutzen, um Annahmen zu aktualisieren.
  4. Prüfen: Bleibt die Empfehlung bei veränderten Annahmen stabil, und passt sie zur Einschätzung der Beteiligten?

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