Vier Arbeitsfelder
Selbstwirksamkeit und Unterstützung
Methoden entwickeln, die Selbstwirksamkeit von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und ihren Angehörigen erhalten oder stärken. Dabei fragen wir, welche Leistungen gemeinsam erbracht werden und welche Wahlmöglichkeiten tatsächlich bestehen.
Wohnen anders untersuchen
Objektsensorik, virtuelle Raumbegehungen und alltagsnahe Beobachtung verbinden. Veränderte Nutzung wird im Zusammenhang mit Fähigkeiten, räumlichen Bedingungen und Routinen betrachtet.
Digitale Living-Lab-Begleitung
Digitale Begleiter für Forschung in Versorgungsumgebungen entwerfen: von verständlichen Studienabläufen und Einwilligungsprozessen bis zur Rückmeldung und zum dokumentierten Export.
Latente Größen überprüfbar machen
Hypothesengeleitete Verfahren für Belastung, Selbstwirksamkeit und den Wert von Unterstützung entwickeln. Messbare Ereignisse werden mit Selbstauskünften und Kontextdaten verbunden; alternative Erklärungen gehören zur Auswertung.
Wie wir arbeiten
Wir beginnen bei einer konkreten Frage und klären mit Beteiligten, welche Beobachtung für welche Entscheidung sinnvoll ist. Prototypen machen Annahmen diskutierbar. Untersuchungen sollen ihre Grenzen, fehlende Daten und unerwünschte Folgen ebenso dokumentieren wie mögliche Vorteile.
Beteiligung schließt das Recht ein, eine Technik abzulehnen, Beobachtung zu begrenzen und Forschungsziele in Frage zu stellen. Offene Software und nachvollziehbare Dokumentation sollen die Weiterentwicklung durch Studierende, Fachleute und Bürger:innen ermöglichen.
Texte zum Thema
- Design als Rekalibrierung: Handfunktion, Dinggebrauch und die Iteration assistiver Artefakte
- In Defense of an Epistemic Ghost in the Shell: STS, Self-Efficacy and Digital Domestic Health
- Transformationen des Alterns – diachrone Analyse von Altersbildern durch Conceptual Blending
- Novel for Whom, Obligatory for Whom? Observer-Indexed Novelty in the Deontic Structure of Digital Health Innovation
