Selbstwirksamkeit entsteht im Zusammenhang
„In Defense of an Epistemic Ghost in the Shell“ untersucht anhand von Gedankenexperimenten, wie Systeme gemeinsam erbrachte Leistungen einzelnen Personen zuschreiben können. Es fragt nach verborgener Angehörigenarbeit, legitimer Ablehnung und Informationen, aus denen Pflichten ohne entsprechende Handlungsmacht entstehen.
Dinge und Altersbilder
„Design als Rekalibrierung“ betrachtet assistive Gestaltung als Veränderung der Beziehung zwischen Körper, Objekt und Praxis. Die Arbeit zu Conceptual Blending ergänzt dies um kulturelle Altersbilder und das Verhältnis von Selbstwahrnehmung und Fremdzuschreibung.
Neu für wen – verpflichtend für wen?
Neuheit hängt von der Perspektive und dem Vergleichsmaßstab ab. Der Beitrag zur beobachterabhängigen Neuheit fragt zusätzlich, wie digitale Innovationen Befugnisse, Verantwortlichkeiten und Verpflichtungen umverteilen. Diese Fragen begleiten die Gestaltung von Habitat und unserer Living-Lab-Methoden.
Texte zum Thema
- Design als Rekalibrierung: Handfunktion, Dinggebrauch und die Iteration assistiver Artefakte
- In Defense of an Epistemic Ghost in the Shell: STS, Self-Efficacy and Digital Domestic Health
- Transformationen des Alterns – diachrone Analyse von Altersbildern durch Conceptual Blending
- Novel for Whom, Obligatory for Whom? Observer-Indexed Novelty in the Deontic Structure of Digital Health Innovation
